Nach diesem grossartigen Abend gönnten wir uns einen ausgiebigen Schönheitsschlaf, bevor wir am nächsten Morgen (erneut) im IHOP frühstückten. Ich weiss, ich weiss... langweilig, zwei Mal dasselbe Frühstück, doch es war gut und gab erst noch 20% Vergünstigung bei erneutem Besuch innert 72 Stunden (solche Rabatte gibt's echt nur in den USA, oder?).
Anschliessend ging's weiter zur Heimat von Mitch Buchannon, C. J. Parker und Matt Brody, sprich nach Santa Monica, Geburtsstätte der Fernsehserie Baywatch. Wir mieteten ein Fahrrad und genossen die kühle Meeresbrise in der wärmenden Sonne am Venice Beach. Erkenntnis des Tages: Ohne David Hasselhoff wirkt der Strand noch schöner als in der "Wer-hat-die-grössten-Brüste-Serie" der 90er-Jahre.
Wieder zurück im Auto, ging die Fahrt weiter nach LA Downtown. Dabei wurde deutlich, dass LA wirklich die Filmestadt schlechthin ist. Dies nicht nur wegen Hollywood oder den Universal Studios, sondern auch weil mitten im Stadtzentrum Filme gedreht werden. Klingt jedoch spektakulärer als es ist und weitere Promis haben wir ebenfalls keine angetroffen.
Das grosse Schlussbouquet bestand aus dem Besuch des NBA-Games der LA Lakers im Staples Center. Nach der vor amerikanischen Sportaustragungen obligaten Landeshymne spielten Kobe Bryant und co. zu einem klaren Sieg gegen die Golden State Warriors auf. Mit 117 : 89 waren die Warriors beinahe machtlos. Nachdem die Lakers bereits in der Hälfte einen unschlagbaren Vorsprung ausgearbeitet hatten, ging es nur noch darum, dass die Warriors nicht mehr als 100 Punkte erzielten. Schliesslich versprach die Fastfood-Kette Jack in the Box allen Lakers Fans zwei gratis Tacos, sofern die Gegner weniger als 100 Punkte erzielten. Die hoch kultivierten Amerikaner gaben sich fortan nicht mehr mit simplen Anfeuersprüchen zufrieden. Ab nun hiess es: Wee waant Taacoos, wee waant Taacoos!!!
Donnerstag, 25. November 2010
Mittwoch, 24. November 2010
Wee waant Taacoos!!! - Teil 2
Samstag frühmorgens um 9.00 Uhr genossen wir ein nahrhaftes Frühstück im IHOP (International House of Pancakes), bevor wir uns weiter Richtung Norden aufmachten. Tagesziel: Six Flags Freizeitpark, Valencia. Unser lieber ehemaliger Kommilitone Matthias Ausserhalbdeshofs besuchte den Park eine Woche vorher und hat uns kurze Wartezeiten versprochen, was zu einer Steigerung unserer Vorfreude führte. Einziger Wermutstropfen: Die Wettervorhersage mit kühlen Temperaturen und "heavy rain". Kurz gesagt: Viele Fahrten bei schlechtem Wetter.
So dachten wir zumindest. Im Endeffekt war es genau andersrum. Petrus zeigte sich grosszügig und verschonte den Park mit starken Niederschlägen (zumindest nachdem wir einen überteuerten Regenschutz gekauft hatten). Jedoch führte der CNHDKCI (California-Nevada-Hawaii District des Key Club International) seine alljährliche Fall Rally durch, was bedeutete dass der Park mit tausenden CNHDKCI-Mitgliedern geschwemmt wurde, was das Anstehen merklich verlängerte. Fazit: Wenige Fahrten bei gutem Wetter. Die Adrenalinstoss hervorrufenden Rollercoaster machten dies jedoch mehr als wett.
Saturday evening was supposed to "gonna be legend-... wait for it... and I hope you're not lactose intolerant because the second half of that word is DAIRY!", wie Barney Stinson aus "How I met your Mother" jetzt sagen würde. Und tatsächlich, der Abend in West Hollywood wurde gut, ausserordentlich gut sogar! Das Essen in Hugo's Restaurant am Santa Monica Blvd war vorzüglich und auch für reisende Vollzeitstudenten zahlbar. Anschliessend zeigte das Publikum in Barney's Beanery wieder einmal auf, wie simpel die Amerikaner zu beeindrucken sind. Man zeige zwei Menschen im TV, die sich gegenseitig die Birne einschlagen und die Amis sind total aus dem Häuschen (die Rede ist von einer US-Sportart namens Mixed Martial Arts).
Das nächste Hopfen-Malz-Wasser-Gebräu bestellten wir dann in der Skybar mit einem grandiosen Ausblick über Los Angeles bei Nacht, bevor wir uns zu unserer vierten und letzten Destination begaben - zum Viper Room. Wir bezahlten die 15 Dollar Eintritt, begaben uns in den ca. 200 Leute fassenden Konzertbereich und warteten gespannt auf Lukas Nelson & Promise of the Real. Weder Raphi noch ich hatten je von dieser Band gehört, doch der rhythmische Mix aus Blues, vermischt mit Rock und einer Prise Country war einfach nur mitreissend. Als plötzlich ein alter Mann mit weissem Haar die Bühne betrat, drehte das Publikum völlig durch. Dutzende Kameras schossen nach oben und blitzten was das Zeug hielt. Die Konzertbesucherin neben mir erklärte mir dann, dass dies Willie Nelson sei, Vater des Bühneninterpreten und eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Country Genres (nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls berühmten Tabasco-Willy). Doch damit war der Starauflauf noch nicht zu Ende. Kurz darauf kam der Schauspieler Woody Harrelson auf die Bühne, bekannt aus Filmen wie "Money Train", "Ein unmoralisches Angebot" oder "Sieben Leben". Er versuchte sich kurz als Duettsänger, bevor er mit seinen beiden Bodyguards wieder davonschlich. Fazit für Woody: Er sollte bei der Schauspielerei bleiben! Fazit des Abends: West Hollywood rules!
So dachten wir zumindest. Im Endeffekt war es genau andersrum. Petrus zeigte sich grosszügig und verschonte den Park mit starken Niederschlägen (zumindest nachdem wir einen überteuerten Regenschutz gekauft hatten). Jedoch führte der CNHDKCI (California-Nevada-Hawaii District des Key Club International) seine alljährliche Fall Rally durch, was bedeutete dass der Park mit tausenden CNHDKCI-Mitgliedern geschwemmt wurde, was das Anstehen merklich verlängerte. Fazit: Wenige Fahrten bei gutem Wetter. Die Adrenalinstoss hervorrufenden Rollercoaster machten dies jedoch mehr als wett.
Saturday evening was supposed to "gonna be legend-... wait for it... and I hope you're not lactose intolerant because the second half of that word is DAIRY!", wie Barney Stinson aus "How I met your Mother" jetzt sagen würde. Und tatsächlich, der Abend in West Hollywood wurde gut, ausserordentlich gut sogar! Das Essen in Hugo's Restaurant am Santa Monica Blvd war vorzüglich und auch für reisende Vollzeitstudenten zahlbar. Anschliessend zeigte das Publikum in Barney's Beanery wieder einmal auf, wie simpel die Amerikaner zu beeindrucken sind. Man zeige zwei Menschen im TV, die sich gegenseitig die Birne einschlagen und die Amis sind total aus dem Häuschen (die Rede ist von einer US-Sportart namens Mixed Martial Arts).
Das nächste Hopfen-Malz-Wasser-Gebräu bestellten wir dann in der Skybar mit einem grandiosen Ausblick über Los Angeles bei Nacht, bevor wir uns zu unserer vierten und letzten Destination begaben - zum Viper Room. Wir bezahlten die 15 Dollar Eintritt, begaben uns in den ca. 200 Leute fassenden Konzertbereich und warteten gespannt auf Lukas Nelson & Promise of the Real. Weder Raphi noch ich hatten je von dieser Band gehört, doch der rhythmische Mix aus Blues, vermischt mit Rock und einer Prise Country war einfach nur mitreissend. Als plötzlich ein alter Mann mit weissem Haar die Bühne betrat, drehte das Publikum völlig durch. Dutzende Kameras schossen nach oben und blitzten was das Zeug hielt. Die Konzertbesucherin neben mir erklärte mir dann, dass dies Willie Nelson sei, Vater des Bühneninterpreten und eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Country Genres (nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls berühmten Tabasco-Willy). Doch damit war der Starauflauf noch nicht zu Ende. Kurz darauf kam der Schauspieler Woody Harrelson auf die Bühne, bekannt aus Filmen wie "Money Train", "Ein unmoralisches Angebot" oder "Sieben Leben". Er versuchte sich kurz als Duettsänger, bevor er mit seinen beiden Bodyguards wieder davonschlich. Fazit für Woody: Er sollte bei der Schauspielerei bleiben! Fazit des Abends: West Hollywood rules!
Dienstag, 23. November 2010
Wee waant Taacoos!!! - Teil 1
Puh, was für ein Wochenende! Begonnen hat es am Freitag, um 16.30 Uhr mit der Abfahrt Richtung Norden. Ziel: Honda Center, Anaheim. Die voraussichtliche Reisezeit von 1h 34min konnte leider auf Grund des erhöhten Verkehrsaufkommens nicht erreicht werden. Schlussendlich erreichten wir Anaheim mit 60 Minuten Verspätung um 19.00 Uhr, was gleichzeitig auch Anpfiff des NHL-Games Anaheim Ducks gegen Columbus Blue Jackets bedeutete. In der Startaufstellung der mächtigen Enten: Der Appenzeller Jonas Hiller, seines Zeichens Nationaltorwart der Schweizer Eishockeynationalmannschaft. Trotz eines starken Spiels unterlagen die Ducks den Blue Jackets mit 4:3, Schade!
Die anschliessende Weiterfahrt nach Hollywood verlief reibungslos. Bevor wir uns in unserem Motel am Sunset Blvd von der Niederlage erholten, testeten wir noch ein paar Bars am Hollywood Blvd. Seit da pflege ich zu sagen: Schräge Persönlichkeiten gibt's zwar überall, in Hollywood wird man nur schneller fündig.
Die anschliessende Weiterfahrt nach Hollywood verlief reibungslos. Bevor wir uns in unserem Motel am Sunset Blvd von der Niederlage erholten, testeten wir noch ein paar Bars am Hollywood Blvd. Seit da pflege ich zu sagen: Schräge Persönlichkeiten gibt's zwar überall, in Hollywood wird man nur schneller fündig.
Montag, 15. November 2010
Der magische 11. November
Wir schreiben den 11. November 2010, ein weiterer Tag in San Diego. Jedoch kein alltäglicher. Heute ist nämlich Veteran's Day, Feiertag und deshalb Schulausfall. Raphi, seine Freundin Angi und ich nützen dies für einen Ausflug ins Outlet-Shoppingcenter (wieder einmal!). Meine Kreditkarte schliesst neue Freundschaften mit den Registrierkassen von Levi's, Oakley, Hilfiger und co. bevor sich unser Kofferraum mit Einkaufstüten füllt und wir wieder zu unserem Beinahe-Strandhaus zurückkehren.
Der 11. November 2010 ist jedoch nicht nur Veteran's Day, es ist auch exakt 3 Monate nach meinem Abflug in Zürich. Dies bedeutet, dass bereits mehr als die Hälfte meines Überseetrips vorüber ist, in der ich wildlebende Tiere angetroffen, an atemberaubenden Stränden gelegen und tausende Meilen zurückgelegt habe. Falls jetzt jemand denken sollte, ich werde nostalgisch... weit gefehlt!
Der magische 11.11.2010 lässt mich schliesslich auch in die Zukunft blicken. Addiert man einen Monat, erhält man den 11. Dezember 2010, das offizielle Semesterschlussdatum für das Herbstquarter an der University of California San Diego. Doch in diesen 30 Tagen wird noch einmal richtig Gas gegeben. Auf der Liste stehen:
- KT Tunstall Konzert in San Diego
- Fussball MLS West Final in Los Angeles / LA Galaxy - FC Dallas
- San Diego Zoo
- NHL Game in Anaheim / Anaheim Ducks - Columbus Blue Jackets
- Six Flags Freizeitpark in LA (mit 18 Achterbahnen alleiniger Rekordhalter weltweit)
- NBA Game in Los Angeles / LA Lakers - Golden State Warriors
- 5-Tage-Aufenthalt in San Francisco über Thanksgiving
- Abschlussprüfungen an der UCSD
Anschliessend wird's unspektakulär. Schnell eine Woche auf Hawaii und anschliessend fünf Wochen in Mexiko, Belize und Honduras herumreisen, halb so wild ;-)
(P.S.: Gewinner des letzten Bilderrätsels ist Fritz vom Iberg. Er gewinnt eine gratis Horizonterweiterung: "Der Schokoriegel Snickers wurde nach dem Lieblingspferd der Familie Mars benannt". Da haben wir doch alle was dazugelernt!)
Der 11. November 2010 ist jedoch nicht nur Veteran's Day, es ist auch exakt 3 Monate nach meinem Abflug in Zürich. Dies bedeutet, dass bereits mehr als die Hälfte meines Überseetrips vorüber ist, in der ich wildlebende Tiere angetroffen, an atemberaubenden Stränden gelegen und tausende Meilen zurückgelegt habe. Falls jetzt jemand denken sollte, ich werde nostalgisch... weit gefehlt!
Der magische 11.11.2010 lässt mich schliesslich auch in die Zukunft blicken. Addiert man einen Monat, erhält man den 11. Dezember 2010, das offizielle Semesterschlussdatum für das Herbstquarter an der University of California San Diego. Doch in diesen 30 Tagen wird noch einmal richtig Gas gegeben. Auf der Liste stehen:
- KT Tunstall Konzert in San Diego
- Fussball MLS West Final in Los Angeles / LA Galaxy - FC Dallas
- San Diego Zoo
- NHL Game in Anaheim / Anaheim Ducks - Columbus Blue Jackets
- Six Flags Freizeitpark in LA (mit 18 Achterbahnen alleiniger Rekordhalter weltweit)
- NBA Game in Los Angeles / LA Lakers - Golden State Warriors
- 5-Tage-Aufenthalt in San Francisco über Thanksgiving
- Abschlussprüfungen an der UCSD
Anschliessend wird's unspektakulär. Schnell eine Woche auf Hawaii und anschliessend fünf Wochen in Mexiko, Belize und Honduras herumreisen, halb so wild ;-)
(P.S.: Gewinner des letzten Bilderrätsels ist Fritz vom Iberg. Er gewinnt eine gratis Horizonterweiterung: "Der Schokoriegel Snickers wurde nach dem Lieblingspferd der Familie Mars benannt". Da haben wir doch alle was dazugelernt!)
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