Nach diesem grossartigen Abend gönnten wir uns einen ausgiebigen Schönheitsschlaf, bevor wir am nächsten Morgen (erneut) im IHOP frühstückten. Ich weiss, ich weiss... langweilig, zwei Mal dasselbe Frühstück, doch es war gut und gab erst noch 20% Vergünstigung bei erneutem Besuch innert 72 Stunden (solche Rabatte gibt's echt nur in den USA, oder?).
Anschliessend ging's weiter zur Heimat von Mitch Buchannon, C. J. Parker und Matt Brody, sprich nach Santa Monica, Geburtsstätte der Fernsehserie Baywatch. Wir mieteten ein Fahrrad und genossen die kühle Meeresbrise in der wärmenden Sonne am Venice Beach. Erkenntnis des Tages: Ohne David Hasselhoff wirkt der Strand noch schöner als in der "Wer-hat-die-grössten-Brüste-Serie" der 90er-Jahre.
Wieder zurück im Auto, ging die Fahrt weiter nach LA Downtown. Dabei wurde deutlich, dass LA wirklich die Filmestadt schlechthin ist. Dies nicht nur wegen Hollywood oder den Universal Studios, sondern auch weil mitten im Stadtzentrum Filme gedreht werden. Klingt jedoch spektakulärer als es ist und weitere Promis haben wir ebenfalls keine angetroffen.
Das grosse Schlussbouquet bestand aus dem Besuch des NBA-Games der LA Lakers im Staples Center. Nach der vor amerikanischen Sportaustragungen obligaten Landeshymne spielten Kobe Bryant und co. zu einem klaren Sieg gegen die Golden State Warriors auf. Mit 117 : 89 waren die Warriors beinahe machtlos. Nachdem die Lakers bereits in der Hälfte einen unschlagbaren Vorsprung ausgearbeitet hatten, ging es nur noch darum, dass die Warriors nicht mehr als 100 Punkte erzielten. Schliesslich versprach die Fastfood-Kette Jack in the Box allen Lakers Fans zwei gratis Tacos, sofern die Gegner weniger als 100 Punkte erzielten. Die hoch kultivierten Amerikaner gaben sich fortan nicht mehr mit simplen Anfeuersprüchen zufrieden. Ab nun hiess es: Wee waant Taacoos, wee waant Taacoos!!!
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